Pro Patria

Polens Verständnis von europäischer Gemeinschaft

25. September 2007 | Von tio85 | Kategorie: Deutschland, Europa

Das Verständnis von europäischer Gemeinschaft der Regierung Polens (vor allem der Gebrüder Kaczynski) kann man in etwa so beschreiben: Wenn wir Vorteile aus Entscheidungen der EU ziehen halten wir uns daran, bei Nachteilen sind uns Vorgaben aus Brüssel herzlich egal.

Sehen wohl eher wie 2 Gebrauchtwagenhändler aus - Die Gebrüder Kaczynski 1989 Trotz eines Fangverbotes für Dorsche liefen nämlich jüngst polnische Fischerboote aus, um die bedrohten Bestände der Ostsee weiter zu dezimieren. Mit Billigung der Regierung in Warschau. Und das obwohl die EU bereits im Juni dieses Jahres die Dorschfischerei untersagt hatte, weil Polen die zugeteilte Fangmenge nach Einschätzung Brüssels in diesem Jahr bereits überschritten habe. Die Fischer sollen aber dennoch nicht einmal bestraft werden, verlautet es aus Warschau.

Der Witz daran ist: Die Fischereiindustrie in Polen bekommt massige Subventionen durch die EU. Im Klartext heißt das, dass auch deutsche Steuerzahler die Piratenfischerei mitfinanzieren, welche zudem noch tausende von der Fischerei abhängige Arbeitsplätze gefährdet. Überspitzt formuliert: Die anderen Ostseestaaten der EU, wie Deutschland, finanzieren den Abbau von Arbeitsplätzen im eigenen Land. 1

Mal wieder ein sehr schönes Beispiel wie Polen zur EU steht und welche großen Vorteile die Osterweiterung gebracht hat. Freuen wir uns auf weitere Kandidaten dieses Kalibers.

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  1. vgl. ad hoc news - Polen fängt illegal Dorsch []
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